weise Entwicklung

BLOG

Tipps zur Entscheidungsfindung für Führungskräfte

Wenn Sie bei der Arbeit eine Management- oder Führungsposition innehaben, haben Sie möglicherweise das Gefühl, unter einem gewissen Druck zu stehen, wann immer es an der Zeit ist, wichtige Entscheidungen zu treffen. Dies kann stressig sein, da Ihre Entscheidung nicht nur Sie selbst betrifft, sondern auch diejenigen, die für Sie und neben Ihnen arbeiten. Deshalb ist es wichtig, über einen soliden Entscheidungsprozess zu verfügen und eine Routine einzuhalten, die Ihre Fähigkeiten optimieren, um für Ihr Unternehmen die besten Entscheidungen treffen zu können. Hier sind sechs Tipps, um Ihren Entscheidungsprozess zu verbessern:

  1. Definieren Sie das Problem

Um den Entscheidungsprozess in die Wege zu leiten, müssen Sie zunächst ein ausgeprägtes Verständnis davon haben, was das Problem ist. Halten Sie inne und beurteilen Sie die Lage, um zu ermitteln, was Sie zu lösen versuchen. Wenn Sie ein klar definiertes Problem haben, wird es Ihnen deutlich leichter fallen, eine Entscheidung zu treffen.

  1. Sammeln Sie Informationen

Arbeiten Sie mit Ihren Kollegen und Mentoren, um alle relevanten Informationen zu der Situation zu sammeln. Finden Sie heraus, wodurch das Problem verursacht wurde und wer am besten dabei helfen kann, es zu lösen. Lernen Sie so viel wie möglich darüber, wie es stattgefunden hat und welche Richtung eingeschlagen werden muss.

  1. Brainstorming

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie ausreichend Informationen haben, können Sie anfangen, mit Ihren Kollegen Lösungen zu brainstormen. Überlegen Sie sich mehrere Optionen und halten Sie sie relativ einfach, damit jeder einen Beitrag leisten und Vorschläge einbringen kann. Das Entscheidende hierbei ist, mit anderen zusammenzuarbeiten, damit Sie anfangen können, Ihre Mitarbeiter in Richtung einer schlüssigen, einheitlichen Lösung zu lenken.

  1. Suchen Sie nach Alternativen

Es kann sein, dass Ihre Lösung aus der ursprünglichen Brainstorming-Sitzung hervorgeht, aber es ist dennoch wichtig, alternative Ratschläge einzuholen. Sie sollten eine Vielzahl von möglichen Lösungen haben, um für die Behebung des Problems bestmögliche Voraussetzungen zu schaffen. Sprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern und ziehen Sie in Betracht, sich externe Unterstützung von einem Berater oder einer anderen Abteilung zu holen. Ein neuer Blickwinkel ist möglicherweise genau das, was Sie brauchen, wenn Sie Ihre Probleme analysieren und ermitteln, wie Sie sie beheben können.

  1. Ergreifen Sie Maßnahmen

Sobald Sie bezüglich der besten Lösung einen Konsens gefunden haben, ist es an der Zeit, den Plan umzusetzen. Stellen Sie sicher, dass sich alle einig sind und dass die Beteiligten sich ihrer Rolle bei dieser Umsetzung bewusst sind. Für die Ausführung einer Lösung sind Teamwork und Engagement erforderlich, daher ist es wichtig, alle Maßnahmen zu erläutern, die ergriffen werden müssen. Überprüfen Sie Ihren Plan auch noch während seiner Umsetzung – Sie können immer Änderungen vornehmen, wenn etwas nicht wie geplant läuft, Sie sollten aber sicherstellen, mit dem Prozess in Einklang zu sein.

  1. Bewerten Sie das Ergebnis

Als Manager haben Sie vermutlich die beste Vorstellung davon, ob Ihre Lösung ideal war oder nicht. Sie sollten die Ergebnisse Ihrer Entscheidungen immer auswerten, um potenzielle Probleme, die in Zukunft auftreten könnten, besser zu verstehen. Bei der Entscheidungsfindung geht es darum, aus seinen Fehlern zu lernen und seine Stärken zu nutzen. Dies sollten Sie bei jedem Schritt des Prozesses berücksichtigen.

The Good, The Bad and the Angry: Mit Online-Bewertungen von Kunden umgehen

“Das schlechteste Hotel, in dem ich jemals war, schmutzige Zimmer, Schimmel und schäbige Bettwäsche und Vorhänge. Riecht schrecklich, Badezimmer so dreckig, dass ich innerhalb von 3 Tagen dreimal umziehen musste, und jedes Mal wurde es schlimmer! Das Hotel ist so schlecht geführt, es ist geradezu lächerlich. 3 Tage lang habe ich gesagt, dass ich den Hotel-Manager sprechen will, und 3 Tage lang teilte man mir mit, dass kein Management vor Ort sei oder für die Kunden zur Verfügung stehen würde. Vom kostenlosen Kaffee wird einem schlecht und die Zimmer riechen nach Rauch und Schimmel. Buchen Sie hier KEIN Zimmer, Sie werden es bereuen.“ – Kundenrezension

Hat jemand eine negative Bewertung über Ihr Unternehmen geschrieben?

Sollte Sie das kümmern?

Laut Statistiken ja! 90% der Verbraucher lesen Online-Bewertungen, bevor sie einem Unternehmen einen Besuch abstatten, und Online-Bewertungen haben erwiesenermaßen einen Einfluss auf fast 70% aller Kaufentscheidungen.

Der obige Erfahrungsbericht ist eine echte Kundenrezension einer Hotelkette, sie kann aber als repräsentativ für jedes Unternehmen angesehen werden. Ein Kunde ist in Ihr Geschäft gekommen oder mit Ihnen ein Geschäft durchgeführt  und hat leider eine negative Erfahrung gemacht. Da der Kunde keine Lösung finden konnte, nutzt er eine Online-Bewertung, um der Welt von seinem Leid zu berichten. Jetzt wird jeder, der Ihr Unternehmen in Erwägung zieht, diese Rezension lesen. Die Frage ist nicht, ob das passieren wird, sondern was Sie tun wollen, wenn es passiert.

Hier sind unsere Tipps für den Umgang mit Online-Bewertungen:

  1. Bleiben Sie ruhig. Fragen Sie sich, ob etwas Wahres dran ist an dem, was der Kunde sagt.
  2. Antworten Sie. Wenn Sie nicht antworten, könnten Kunden und potenzielle Kunden das so auffassen, dass es Ihnen egal ist oder dass Sie versuchen, ein größeres Problem zu minimieren. Antworten Sie immer öffentlich, aber stellen Sie sicher, dass Sie das Problem lösen.
  3. Achten Sie auf Ihren Tonfall. Jede Antwort, die Sie geben, wird Teil Ihrer Online-Reputation werden. Seien Sie sich der Tatsache bewusst, dass Personen basierend auf der Art und Weise, wie Sie online kommunizieren, Entscheidungen bezüglich Ihrer Firma treffen.
  4. Bitten Sie Ihre Kunden darum, positive Bewertungen zu hinterlassen. Versuchen Sie, die Auswirkungen negativer Bewertungen zu reduzieren, indem Sie die Anzahl der positiven Bewertungen erhöhen. Wenn ein Kunde eine tolle Erfahrung gemacht hat, bitten Sie ihn oder sie darum, diese online zu teilen.
  5. Betrachten Sie Bewertungen als Chance zum Lernen. Überlegen Sie, wie Sie das Feedback nutzen können, um die Kundenzufriedenheit insgesamt zu verbessern. Lassen Sie Fehler hinter sich und konzentrieren Sie sich darauf, wie Sie in Zukunft bessere Entscheidungen treffen können.

Können Führungskräfte Mitarbeiter motivieren oder müssen Mitarbeiter sich selbst motivieren?

Es gibt ein altes Sprichwort: „Man kann ein Pferd zum Wasser führen, aber man kann es nicht zum Trinken zwingen.“ Dieses Sprichwort impliziert, wenn es auf die Geschäftswelt angewandt wird, dass Manager zwar einen gewissen Einfluss haben können, es aber letztendlich der Mitarbeiter ist, der eigene Maßnahmen ergreifen muss, um den Erfolg sicherzustellen. Es stimmt zwar, dass das Handeln eines Mitarbeiters letztendlich in seiner eigenen Verantwortung liegt, aber es ist ebenso wahr, dass Führungskräfte einiges tun können, um sicherzustellen, dass sie „ihren Motivations-Output maximieren“. Befolgen Sie einige dieser Tipps, um echte Veränderungen in der Leistung Ihrer Mitarbeiter zu schaffen:

  1. Personalisierte Motivation: Anstatt zu raten, was Ihre Mitarbeiter motiviert, fragen Sie einfach nach! Hier sind drei Fragen, die Ihnen dabei helfen werden: Was ist Ihre größte Hoffnung oder Ihr größter Wunsch bei der Arbeit? Was ist Ihre größte Angst? Was möchten Sie am liebsten lernen? – Oder ganz einfach: Was motiviert Sie?
  2. Ergebnisse definieren: Ein klares Ziel ist ein guter Weg, um Mitarbeiter zu motivieren. Klare Ziele lassen die Mitarbeiter mit Sicherheit wissen, ob sie ihre Zielvorgaben erreichen oder nicht. Anstatt zu sagen, „Lasst uns mehr Umsatz generieren“, könnten Sie etwas besser Greifbares wie „Lasst uns bis zum Ende des Kalenderjahres 12% mehr Umsatz generieren“ vermitteln.
  3. Werden Sie der Mentor Ihres Mitarbeiters: Ein Mentor für vielversprechende Mitarbeiter zu werden, ist eine wunderbare Möglichkeit, ihre Motivation zu verbessern, denn es handelt sich dabei um „Motivation“ im besten Sinne des Wortes. Wenn Ihr Mitarbeiter bereit ist, sich beraten zu lassen, dann stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Zeit und Ihr Wissen in einer Weise investieren, die zu seiner individuellen Situation passt.
  4. Nutzen Sie Anerkennung und Belohnung: Anerkennung ist immateriell und nicht einfach nur „Danke“ oder „Gute Arbeit“. Eine Belohnung ist in der Regel eine ganz bewusste Anerkennung, die Sie artikulieren. Nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit und beantworten Sie für sich die fünf Fragen: Was hat der Mitarbeiter genau getan? Wie? Für wen? Welchen nutzt hat es gebracht? Und dann kommunizieren Sie dem Mitarbeiter genau diese fünf Punkte authentisch und enden mit: „Danke!“  Seien Sie großzügig mit Ihrer Anerkennung – es ist sehr schwer, der Motivation durch positives Lob zu schaden
  5. Erklären Sie das „Warum“: Einem Mitarbeiter zu erklären, warum er ein neues Projekt abschließen soll, kann eine gute Motivation sein. Er wird sich so auch als Teil des Teams fühlen, da er die Rolle, welche er in der größeren Vision des Unternehmens spielt, erkennen kann. 

    Versuchen Sie, die oben genannten Vorschläge 90 Tage lang umzusetzen und stellen Sie fest, ob sich eine Veränderung der Leistung Ihrer Mitarbeiter abzeichnet. Wenn ja, sind Sie auf dem richtigen Weg, um Ihrem Team zu helfen, zu den größeren Zielen Ihres Unternehmens beizutragen. Indem Sie Ihr Bestes geben, um die Feuer der Motivation zu schüren, werden Sie eine Synergie bemerken, welche auch ihre eigene Motivation fördern wird. Letztlich muss der Mitarbeiter aber eine gesunde Portion Eigenmotivation besitzen, da die obigen Tipps sonst nicht nachhaltig sein werden. Wenn die Position nicht gut zu einer Person oder ihrem Lebensstil passt, kann es sein, dass sie einfach eine Veränderung braucht.

Vier schnelle Tipps, um die Arbeitsmoral zu steigern

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Ihr Chef gibt Ihnen ein Projekt mit einer festen Frist. Er sagt Ihnen, dass die Tätigkeit wichtig ist und erledigt werden muss, erklärt ansonsten aber nichts. Sie arbeiten jeden Tag daran, das Projekt abzuschließen, erleiden aber fortlaufend Rückschläge. Sie verfügen nicht über ausreichend finanzielle Mittel, um wichtige Werkzeuge zu kaufen, und Sie erkennen, dass Sie nicht genug Zeit haben, um das Projekt abzuschließen. Sie haben das Gefühl, dass das Projekt Ihre Fähigkeiten und Kenntnisse übersteigt. Sie sind gestresst und fühlen sich wie ein Versager. Sie versuchen, mit Ihrem Chef darüber zu reden, und Ihr Chef antwortet einfach nur: „Lass dir was einfallen“. Beim Verlassen seines Büros sind Sie frustrierter als bei Ihrer Ankunft. Dieses Gefühl schleicht sich nach und nach in andere Bereiche Ihrer Arbeit ein und bevor Sie sich versehen, fangen Sie an, sich davor zu grauen, zur Arbeit zu gehen, und denken darüber nach, sich einen neuen Job zu suchen, bei dem Sie sich kompetent und fähig fühlen können.

Diese Situation kommt am Arbeitsplatz leider nur allzu häufig vor und ist oft die zentrale Ursache für eine Verringerung der Arbeitsmoral. Noch schlimmer ist, dass diese negative Entwicklung hätte vermieden werden können, wenn der Chef die folgenden Maßnahmen ergriffen hätte:

  1. Für sinnvolle Aufgaben sorgen.
    Der Chef hat einen großen Fehler gemacht, indem er nicht erklärte, warum das Projekt für das Unternehmen wichtig war und welche Rolle Sie für das Unternehmensergebnis spielen. Wenn man ein neues Projekt oder eine neue Aufgabe zuweist, sollte man unbedingt auch die Bedeutung dieser Aufgabe für das Gesamtziel des Unternehmens kommunizieren. Dem Ganzen einen Sinn zu geben, steigert die Motivation, da Menschen das Gefühl haben, dass ihre Arbeit wertvoll ist und sie Teil des Unternehmenserfolgs sind.
  2. Weiterbildung und Coaching anbieten.
    Anstatt dem Mitarbeiter zu sagen, „Lass dir etwas einfallen“, nutzen Sie dies als eine Gelegenheit, um ihm „Best Practices“ beizubringen. Wenn Sie sich im Vorfeld die Zeit nehmen, Personen weiterzubilden, kann dies deren Fähigkeiten ausbauen, was die Arbeitsmoral und das Engagement steigert. Wenn Sie den Mitarbeiter sich zu sehr abmühen lassen, könnte er anfangen sich zu fragen, ob er für die Position geeignet ist und sich außerhalb des Unternehmens nach einer besser geeigneten Stelle umschauen.
  3. Die richtigen Ressourcen bereitstellen.
    Einer der größten Fehler, die ein Chef machen kann, ist, einen Mitarbeiter von vornherein zum Scheitern zu verurteilen, indem er nicht die richtigen Ressourcen bereitstellt. Im obigen Beispiel hatte der Mitarbeiter weder die Zeit noch das Budget, um das Projekt erfolgreich abzuschließen. Stellen Sie sicher, dass Sie die Herausforderungen, denen ein Mitarbeiter begegnen könnte, beleuchten und Lösungen finden, um ihm bei der Überwindung dieser Hindernisse zu helfen – oder informieren Sie ihn offen und ehrlich über die potenziellen Herausforderungen. Indem Sie die richtigen Ressourcen zur Verfügung stellen, geben Sie dem Mitarbeiter die Mittel zum Erfolg, was die Motivation steigert, da er das Gefühl hat, über alle notwendigen Ressourcen zu verfügen, um die Arbeit gut zu erledigen.
  4. Zuhören.
    Im obigen Beispiel hat der Angestellte versucht, seinen Chef über seine Probleme zu informieren, wurde aber ignoriert. Wenn Mitarbeiter das Gefühl haben, dass ihre Schwierigkeiten nicht wahrgenommen werden oder berechtigt sind, wird ihre Frustration zunehmen und die Arbeitsmoral sinken. Hören Sie zu – ohne zu versuchen, eine Antwort zu geben. Und versetzen Sie sich in ihre Lage. Holen Sie sie da ab, wo sie sich befinden, und zeigen Sie ihnen, dass Sie sich der Herausforderung gemeinsam stellen. Ihre Unterstützung kann das Engagement steigern, da die Mitarbeiter das Gefühl haben, einen Chef zu haben, der sich um sie kümmert.